Griechischer Bergtee

Griechischer Bergtee steht für psychische und physische Allround-Vorsorge: Wissenschaftler der Universität Rostock und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Pahnke haben vor wenigen Jahren herausgefunden, dass eine bestimmte Art (von über hundert) des Griechischen Bergtees im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit hilfreich ist. Es handelt sich um die Art scardica der Gattung Sideritis, mit welcher das Forscherteam seine Untersuchungen durchführte und bei Labormäusen eine deutliche Verbesserung der Gehirntätigkeit feststellen konnte.

Die Alzheimer-Krankheit entsteht durch Giftmüllablagerungen auf dem Gehirn, welche man Amyloidplaques nennt. Die Ablagerung solcher Plaques ist ein natürlicher Vorgang, der bei jedem Menschen stattfindet. Der Körper verfügt jedoch auch über eine „Müllabfuhr“, welche diese Giftstoffe abtransportiert. Leider arbeitet diese Müllabfuhr mit zunehmendem Alter immer weniger motiviert und die toxischen Stoffe sammeln sich im Gehirn an, was ein kontinuierliches Absterben der Nervenzellen verursacht.

Ein bestimmter Wirkstoff in der Pflanze Sideritis scardica namens Thiethylperazin hat die Fähigkeit, diese körpereigene Müllabfuhr wieder voll auf Trab zu bringen und das Gehirn richtiggehend zu reinigen. So konnten durch Verabreichung von Sideritis scardica bei Labormäusen 80% der giftigen Eiweissablagerungen entfernt werden. Man braucht natürlich nicht zu warten bis das Gehirn „zugemüllt“ ist und sollte schon in jungen Jahren damit beginnen, regelmässig Sideritis scardica zu trinken, um erst gar keine Anhäufung solcher Ablagerungen entstehen zu lassen.

 

Andere Forschungsteams haben herausgefunden, dass Sideritis scardica allgemein eine Wirkung aufs Zentrale Nervensystem ausübt, nicht nur auf die erwähnte „Müllabfuhr“. Letztlich wurde z.B. ein Patent auf Sideritis scardica erlassen mit dem Ziel, ein Medikament für ADHS-Kinder herzustellen. Auch sollen die Wirkstoffe in Sideritis scardica hilfreich sein bei depressiven Verstimmungen, Schlafproblemen oder psychischer Instabilität. In dieser Beziehung erhalten wir regelmässig positive Rückmeldungen von Kunden. Im Gegensatz zu anderen Kräutertees (z.B. Johanniskraut) wurde bei Sideritis scardica kein störender Einfluss auf klassische Antidepressiva festgestellt.

Sideritis scardica wurde öfters als Forschungsgrundlage für Dissertationen und Abschlussarbeiten an Fachhochschulen verwendet. Dabei wurde zusätzlich zu seinem Einfluss aufs Zentrale Nervensystem und das Hirn auch seine Fähigkeit zur Korrektur gestörter körperlicher Abläufe in etlichen Bereichen festgestellt. Am bekanntesten ist seine lindernde Wirkung bei Grippe und Erkältung oder bei Magen- und Darmproblemen. Dass er durch seine antioxidative Aktion auch als anti-aging-Mittel wirkt, ist ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt.

Griechischer Bergtee ist wie Wein: jeder ist anders im Geschmack. Einerseits gibt es billigen von unbekannter Herkunft und Wirkung und andererseits gibt es den Tee mit Suchtfaktor von Sparta Natura…. Das Aroma hängt ab von Sorte (Art), Höhenlage, Hanglage, Bodenbeschaffenheit, Mikroklima, Sonneneinstrahlung. Am wichtigsten ist jedoch der Einfluss des Bauern selbst: durch seine Bewirtschaftungs- und Trocknungsmethode kann er den Gehalt an ätherischen Ölen steigern oder ganz zerstören. Vereinfacht kann man sagen: je exquisiter das Aroma und der Geruch, desto mehr ätherische Öle (und damit therapeutische Wirkstoffe) enthält ein Bergtee.

Bergtees gibt es viele, einer nur gehört zur botanischen Art scardica. Wie er aussieht, zeigt das Bild unten. Er hat langgezogene, ununterbrochene und buschige Blütenstände. Da die ätherischen Öle vorwiegend in den Blüten konzentriert sind, erklärt dies auch seine Überlegenheit über die anderen Arten, welche oft einzelne, kleine Blüten auf dem Stängel verteilt aufweisen.

Der Tee von Sparta Natura wurde auf dem Feld nicht mit Pestiziden behandelt und bei der Lagerung weder mit Insektengift besprüht noch bestrahlt oder begast. Durch zeitaufwändiges, korrektes Dörren im Schatten an natürlicher Luft bleiben die ätherischen Öle und ihre therapeutischen Eigenschaften vollumfänglich erhalten. Die ätherischen Öle sind in höchster Konzentration in der Pflanze vorhanden, wenn diese fast voll ausgereift ist. Als Zeichen dieser vollkommenen Reife findet man in der Verpackung von Sparta Natura etliche schwarze Samenkörner. Trotz dieser sorgfältigen, gewissenhaften und kostenverursachenden Herstellungsmethode (alles Handarbeit!) schätzen unsere Kunden, dass wir den Preis kundenfreundlich gestalten konnten, denn man erhält besten Sideritis scardica zu einem günstigem Preis.

Sparta Natura hat sich seit einigen Jahren vor Ort in Griechenland mit dem Thema beschäftigt und bietet den geschmacklich besten Bergtee an, den wir gefunden haben: Sideritis scardica vom mythischen Olymp. Der Tee muss unbedingt 3-4 Minuten gekocht werden, damit sich sein köstliches Aroma und die ätherischen Öle aus der Pflanze lösen können. Wenn man die Pflanzenteile mit heissem Wasser übergiesst und ziehen lässt, entgeht einem nicht nur dieser tolle Geschmack sondern auch viele therapeutisch wirksamen ätherischen Öle.

Wichtiges zum Griechischen Bergtee

τσάϊ του βουνού (Griechisch) - greek mountain tea (Englisch) – thé grec des montagnes (Französisch) – tè greco di montagna (Italienisch) -Té de montaña griega (Spanisch) – chà montanha grega (Portugiesisch) - grekiskt Bergste (Schwedisch) – kreikkalainen vuoritee (Finnisch) – gresk fjellte (Norwegisch) – griekse Bergthee (Holländisch)

Gattung: Sideritis

Art:      Sideritis scardica       Sideritis clandestina      Sideritis Pindou      Sideritis raeseri

Wenn Sie auf Webseiten die Bezeichnung „Wildsammlung“ sehen, bedeutet das: rottet den wilden griechischen Bergtee aus = zerstört die griechische Flora = meist unkontrollierte und unversteuerte Schmuggelware = wenig ätherische Öle = stammt oft nicht aus Griechenland = billiger Preis.

 

Einige deutschsprachige Websiten heben hervor, dass ihr griechischer Bergtee „aus freier Wildsammlung“ stammt. Die nachfolgenden Präzisierungen zeigen auf, wieso Sie auf keinen Fall wilden (sondern nur angepflanzten) Bergtee kaufen sollten. 

Unser Griechischer Bergtee

 

Die drei von uns verkauften griechischen Bergtees werden auf dem Olymp, an der Ägäisküste und auf dem Pindos-Gebirge angebaut; alle von der Art Scardica.

 

Die kultivierten Sideritis-Pflanzen sind aus Samen von wildem Scardica-Tee vom Olymp entstanden. Die Bauern entnehmen im Feld danach regelmässig Samen von denjenigen Pflanzen mit den reichsten Blütenständen und optimieren auf diese Weise die Qualität und den Anteil ätherischer Öle. Die Ernte erfolgt mit einer Handsichel, und zum Dörren wird der Tee gebündelt in speziellen Gestellen im Schatten aufgehängt. Der ganze Zyklus erfolgt somit ohne Verschleiss natürlicher Ressourcen.

 

Wir degustierten viele Sideritis-Tees aus ganz Griechenland und nahmen die geschmacklich besten ins Sortiment auf. Beim Tee ist es wie beim Wein: eine genetisch identische Pflanze entwickelt in jeder Gegend einen anderen Geschmack, je nach Bodenbeschaffenheit, Sonnenlage und Höhenmeter. Zudem können die ätherischen Öle durch unsachgemässes Trocknen zerstört werden, was dem Tee das intensive Aroma (und die Wirkstoffe) nimmt. Kauft man den Tee schon vorgeschnitten, weiss man einerseits nicht, ob es sich wirklich um echten Sideritis scardica handelt, und andererseits entwickeln sich beim Kochen eventuell Bitterstoffe.

Verarbeitung

 

Unser Tee wird vom Bauern auf dem Höhepunkt der Blütenentwicklung von Hand abgeschnitten, da sich genau zu diesem Zeitpunkt der grösste Anteil ätherischer Öle in den Blüten konzentriert hat. Als Zeichen vollständiger Reife finden Sie in jeder Packung Sideritis scardica von Sparta Natura kleine schwarze Samenkörnchen. Gleichentags bündelt er die Pflanzen und hängt die Bündel in schattigen, offenen Unterständen zum Trocknen auf. Dies muss sofort nach der Ernte geschehen, um jeglichen Ansatz von Schimmelbildung zu verhindern. Dort trocknet der Tee während sieben Tagen auf werterhaltende Weise, bis die gewünschte Restfeuchtigkeit erreicht ist. Danach verpackt er den Tee umgehend in grosse Kartons, und diese werden uns durch eine Transportfirma zugestellt. Erst bei Bestellungseingang entfernen in unserer Firma flinke Hände und scharfe Augen unschöne Blätter und Stängel ohne Blüten. In sorgfältiger, wertvoller Handarbeit wird der Tee nun in rezyklierbare PP-Beutel verpackt und luftarm (jedoch nicht vakuumiert) zugeschweisst. Der Tee (und die Gewürzkräuter) wird von uns nicht bestrahlt oder mit Chemie bearbeitet (wie dies in industriellen Betrieben der Fall ist) vor der Verpackung.

Ätherische Öle im Griechischen Bergtee

 

Die in den Pflanzen enthaltenen ätherischen Öle werden durchs Kochen herausgelöst und entfalten bei regelmässigem Genuss ihre therapeutische Wirkung im menschlichen Organismus. Der Tee sollte dabei eine kräftige braune Färbung entwickeln. Damit die wertvollen ätherischen Öle so konzentriert wie möglich auch bis zum Kunden kommen, müssen einige wichtige Punkte beachtet werden: nicht oder so wenig wie nötig wässern, Ernten erst kurz vor der vollständigen Reife (= Samenkörnchen in der Packung und im Sieb), Trocknen an der frischen Luft im Schatten, Pflanzen vor dem Verpacken nicht brechen oder schneiden, nicht monatelang in einer Verpackung herumstehen lassen.

 

Man sieht einem Bergtee nicht an, ob bei der Verarbeitung all diese Punkte beachtet wurden. Als Indiz kann man den „Brechtest“ machen: um den Tee zu kochen, zerbricht man die Pflanzen ein wenig. Wenn einem dabei ein an Minze erinnernder scharfer Duft in die Nase steigt, handelt es sich um eine gute Qualität.

Der Bergtee vom Olymp von Sparta Natura wurde kürzlich an einer Schweizer Hochschule für eine Vergleichsstudie verwendet. Dabei zeigte sich, dass die therapeutische Wirksamkeit des Tees von Sparta Natura diejenige eines renommierten deutschen Heilmittelvertriebs und Apothekenlieferanten bei weitem übertraf.

 

Als Kunde kann man nur verschiedene Tees testen um herauszufinden, welcher die beste Wirkung bei sich selbst hervorruft. Man wird dabei merken, dass einige Tees das psychische Gleichgewicht und die Schlafqualität gar nicht beeinflussen; andere haben eine unerwünschte Wirkung wie z.B. Alpträume oder Konzentrationsschwierigkeiten. Wenn man einen Tee gefunden hat, der das psychische Gleichgewicht ausbalanciert  und festigt und einen tiefen, traumlosen Schlaf bewirkt, sollte man bei diesem bleiben. Unserer Meinung nach erzielt unser Tee vom Olymp genau diesen Effekt und für uns ist es ein „Happy-Tee“.

Noch zu erwähnen wäre, dass eine Abschlussarbeit an der Universität Bolos darlegte, dass der wilde Bergtee (d.h. illegal gesammelter Tee) weniger ätherische Öle enthält als der kultivierte.

Griechischer Bergtee - Wirkung auf die Gesundheit

 

Die Sideritis-Pflanze enthält wie gesagt ätherische Öle, welche durchs Sieden der getrockneten Droge ins Wasser übergehen. Seit Dioskurides (25-90 n.Chr.), bedeutendster Pharmakologe des Altertums, sind die positiven Wirkungen auf die körperliche Gesundheit bekannt. In den letzten Jahren sind zudem z.B. von der Universität Rostock spektakuläre Einflüsse auf die geistige und psychische Gesundheit nachgewiesen worden. Die Quintessenz erwähnter Untersuchungen: Mit den Jahren entstehen auf dem Gehirn Ablagerungen, sogenannte Amyloidplaques. Diese Plaques (französisch für "Plättchen") können mit zunehmendem Alter vom Organismus nicht mehr laufend abtransportiert werden mit der Folge, dass sich diese toxischen Stoffe im Gehirn anhäufen und die Nervenzellen im Gehirn abzusterben beginnen (dies äussert sich leider durch Alzheimer-Krankheit und Demenz). Hier treten die Wirkstoffe des Griechischen Bergtees in Aktion und funktionieren wie eine Art Müllabfuhr: bei Tests mit Labormäusen wurde festgestellt, dass durch die Verabreichung dieses Tees die giftigen Eiweissablagerungen im Gehirn um 80 Prozent reduziert werden konnten. Kurz und bündig gesagt: Griechischer Bergtee räumt das Gehirn auf; dies dank seiner Wirkung auf das Zentrale Nervensystem. Zudem enthält er jede Menge natürlicher Antioxidantien und Flavonoide, welche die Freien Radikale unschädlich machen; dadurch wird neben vielen weiteren positiven Wirkungen der Alterungsprozess verlangsamt.

 

 

Alzheimer-Mäuse nach

der Behandlung mit

griechischem Bergtee

Scardica-Tee:

Die Verfasserin einer Dissertation der Universität Athen aus dem Jahr 2007 hat herausgefunden, dass Sideritis scardica - als einer der ganz wenigen unter 150 griechischen Bergtees - Iridoide enthält, welche „böse“ Zellen im menschlichen Körper zerstören! (Siehe  „Wie wirken Iridoide?")

Was ist Griechischer Bergtee?

 

Die Bezeichnung „Griechischer Bergtee“ ist nicht geschützt. Im Prinzip kann man jedes in griechischer (oder anderer...) Höhenlage gesammelte Kraut als griechischen Bergtee bezeichnen. Die seit Jahrtausenden als „Griechischer Bergtee“ bezeichnete Pflanze ist als botanische Gattung „Sideritis“ klassifiziert. In jeder Region wächst eine andere Spezies in der freien Natur. Es gibt über hundert Arten, und jede schmeckt anders. Die Bauern pflanzen deshalb oft (aber nicht nur) die in ihrer Gegend natürlich vorkommende Art an. Wir verschonen Sie hier mit Details über Lebenszyklus, Höhenmeter und Erntezeitpunkt. Es ist jedoch interessant zu wissen, dass die Pflanze ohne jegliches menschliche Zutun und ohne Ressourcen gedeiht, wenn sie in entsprechender Höhenlage gepflanzt wird und wenn der Bauer dies will

Es gibt sehr viele verschiedene Arten der Gattung Sideritis. Man kann diese einfach von blossem Auge unterscheiden, so wie man bei Äpfeln z.B. einen Golden Delicious nicht mit einem Granny Smith verwechselt. Den Unterschied sehen Sie leicht an der Form der Pflanzen auf der Foto oben. Da die Art Sideritis scardica wegen der medizinischen Forschungsergebnisse einige Berühmtheit erlangte, verkaufen manche Webseiten leider auch andere Arten (oder undefinierbares Schnetzelkraut) unrechtmässigerweise als Sideritis scardica. Den Vogel schiesst allerdings eine britische Firma ab, welche ein weisses Pulver als Sideritis scardica anbietet! Man sollte keinen zerkleinerten Bergtee kaufen, da das ungeübte Auge nicht sieht, ob es sich z.B. tatsächlich um Sideritis scardica handelt. Zudem ist geschnittener Bergtee auch oft bitter zu Trinken. Vorgeschnittener Tee beginnt sofort zu oxidieren und verliert ätherische Öle und Geschmacksintensität. Der Sideritis scardica ist schwieriger zu kultivieren als z.B. der raeseri, daher auch der Unterschied im Preis.

 

Die Gattung „Sideritis“ wächst in vielen Gebieten; es ist jedoch irreführend, für einen Sideritis aus einem anderen Land, z.B. aus Albanien, den Ausdruck „Griechischer Bergtee“ zu verwenden, ohne das Ursprungsland auf der Verpackung anzugeben. Ueberdies ist der wilde Sideritis auch dort von der Ausrottung bedroht, daher empfehlen wir, generell nur kultivierten Tee zu kaufen.

Sideritis scardica

aus biologischer Produktion

vom Pindos-Gebirge Angenehm im Geschmack

aus biologischer Produktion vom Olymp

Exquisit im Geschmack

Sideritis Scardica

Illegaler Raubbau an der griechischen Flora

 

Die gestiegene Nachfrage nach griechischem Bergtee entging einigen in- und ausländischen Schlaumeiern nicht. So kommen Menschen und Lastwagen illegal über die Nordgrenze des Landes und stehlen die wilden Pflanzen auf unsachgemässe Weise. Der Tee wird im besten Fall einfach vor der Blüte abgeschnitten; somit wird verhindert, dass die Pflanze die Samen abwerfen kann, um sich im nachfolgenden Jahr zu vermehren. Im schlimmeren Fall wird die Pflanze mitsamt den Wurzeln ausgerissen. Die griechische Regierung hat deshalb jegliche unbewilligte Wildsammlung zu Handelszwecken verboten und einige Arten sogar unter Artenschutz gestellt (z.B. „Tee vom Taygetos“). Die Bestände im Norden des Landes, auf dem Peloponnes und auf Kreta sind schon sehr dezimiert. Griechenland ist ein sehr gebirgiges und grosses Land und verfügt über mehr als tausend Kilometer Nordgrenze; es ist ganz ausgeschlossen, diese zu kontrollieren. Nur durch Zufall wird ab und zu eine Wagenladung entdeckt. Der aufgeklärte Konsument kann jedoch durch sein Kaufverhalten die totale Ausrottung verhindern. Also Hände weg von allem, das sich „Wildsammlung“ rühmt oder von Tütchen mit Aufklebern ohne Firmennamen (dies gilt auch für Käufe in Griechenland selbst). Der Verkäufer kann Ihnen versichern, was er will: er war bei der Ernte nicht dabei oder drückt willentlich ein Auge zu; oder noch schlimmer, ist vielleicht davon überzeugt, dass keine Ausrottungsgefahr bestehe!

Jedoch ist es selbst bei „kultiviertem Bergtee“ nicht immer sicher, ob man nicht illegalen wilden Tee kauft. Daher sollte man sich auf seine Intuition und den gesunden Menschenverstand verlassen und den Verkäufer gemäss seinem Auftreten einschätzen. Wenn jemand z.B. Tee aus einem Naturschutzgebiet anbietet, zeugt dies von kompletter Ahnungslosigkeit, Gesetzeswidrigkeit und Respektlosigkeit. Naturschutzgebiete sind auch in Griechenland geschützt!

 

Uns ist bewusst, dass das Thema „illegale Wildsammlung Griechischen Bergtees“ angesichts der vielen tragischen menschlichen Schicksale, der fünfzig Schattierungen der Dekadenz und der vielen schändlichen Gräueltaten sicher nicht weltbewegend ist. Wenn man jedoch die Wahl hat, finden wir, kann man sich schadlos ethisch korrekt verhalten.

Hier können Sie einige griechische Publikationen einsehen, welche sich dem Thema Ausrottunsgefahr widmen:

 

 

Agelioforos

 

Econews

 

Dasarxeio

 

Rundschreiben 133581/3471 Umweltministerium

 

Rundschreiben 165110/288 Umweltministerium

 

Rundschreiben 131571/1608 Umweltministerium

Sideritis scardica auf der internationalen roten Liste der bedrohten ArtenIUCN red list

Griechischer Bergtee - Zubereitung

 

Damit Sie bis ins hohe Alter von der Wirkung des Sideritis profitieren können, sollten Sie ab dem 30. Lebensjahr beginnen, täglich eine Tasse zu trinken, heiss oder kalt.

Wenn Sie unbändige Kinder haben, empfehlen wir: morgens zwei Liter Tee kochen, Zucker und Zitronensaft zugeben und in Flaschen im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise steht den Kindern immer ein Eistee zur Verfügung, welcher ihnen ganz unauffällig guttut.

 

Wie bereitet man griechischen Bergtee zu? Für eine grosse Tasse (300 ml) brechen Sie zwei oder mehr Stängel (4 gr.) in drei Stücke und legen diese in ein Pfännchen mit kaltem Wasser oder in Ihren Teekocher. Sobald es zu sprudeln beginnt, lassen Sie es drei, vier Minuten weitersprudeln und sieben den Tee dann sofort in die Tasse. Wenn man den Tee im Pfännchen stehen lässt, entwickeln sich Bitterstoffe. Auf diese Weise bereiten die Griechen nach alter Tradition ihren Tee zu; sie verwenden jedoch pro Tasse mehr als zwei Stängel getrockneten Tee. Mit der Zeit werden Sie herausfinden, welche Menge und Kochdauer Ihnen am besten zusagt. Der Tee sollte bei diesem Kochvorgang eine intensive Farbe entwickeln.

 

Andere sagen, man solle das Kraut mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen. Wir fanden noch keine Untersuchung, welche die eine oder andere Art bevorzugen würde im Zusammenhang mit der Freisetzung der Wirkstoffe. Eine Studie (Koedam 1986) besagt, dass sich anfänglich die Geruchsstoffe freisetzen, was dem „gezogenen“ Tee tatsächlich ein intensiveres Geruchs-Aroma gibt. Jedoch sagt Arthur Koedam ebenfalls, dass die von uns gewünschten Wirkstoffe erst nach intensivem Erhitzen ins Wasser übergehen (sich also nicht verflüchtigen); Zeichen für deren Freisetzung ist auch die intensive Farbe des Tees.

 

Bei der Gewinnung ätherischen Oels aus der Sideritis-Pflanze durch Hydrodistillation wird die getrocknete Droge mit distilliertem Wasser während 2-3 Stunden zum Sieden gebracht, um am Ende der Prozedur die ätherischen Öle vom Wasser zu separieren und einzufangen. Dies ergibt für uns die logische Schlussfolgerung, dass sich die Wirkstoffe tatsächlich erst bei hoher Hitze aus der Pflanze lösen und sich im Wasser verteilen; dies würde dann für ein lebhaftes Kochen stehen, so wie es hierzulande seit den alten Griechen auch getan wird (wie wussten die das bloss, ganz ohne Massenspektrometer und Gas-Chromatographen?).

 

Wollen Sie's luxuriös, süssen Sie mit griechischem Honig.

Wenn Sie den Tee in einer dickwandigen Glastasse trinken, schmeckt er gleich doppelt so gut.

Griechischer Bergtee bei der Zubereitung

Griechischer Bergtee in der optimalen Tasse

Aufbewahrung/Entsorgung

 

Die Qualität bleibt am besten erhalten, wenn Sie die geöffnete Packung in ein  verschliessbares Gefäss umfüllen. Gemäss Wikipedia sollte man hierzu keine Metalldosen verwenden, da es zu Oxidation und Alterungserscheinungen kommt und die aromagebenden ätherischen Öle verschwinden.  https://de.wikipedia.org/wiki/Tee

 

Die gekochten Pflanzenteile gibt man auf den Kompost oder in die Grünabfuhr.

Patentierung der Pflanze Sideritis zur Behandlung von ADHS

 

Man kann sich fragen, ob es wirklich möglich ist, eine in der Natur vorkommende Pflanze zu patentieren. Es scheint so, wie die beiden nachfolgenden Auszüge aus dem deutschen und dem europäischen Patentamt beweisen. (Verwendung der Sideritis-Pflanze zur Behandlung von ADHS). Diese „Erfindung“ wurde dann auch logischerweise auf die Schwarze Liste (Blacklist) der europäischen Patente gesetzt. Man kann ja nichts erfinden, was die Natur geschaffen hat.

 

Europäische Patentschrift

Auszug Deutsches Patentamt

Blacklist of European Biotech Patents 2009–2011

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